| Beispiel:
Ihr Broker hat minimale Marginanforderungen von 1%,
das bedeutet, dass Sie 1% der Summe, die Sie handeln wollen,
als Sicherheitsleistung hinterlegen müssen.
Nehmen wir an, dass Ihr Forexkonto vor der Transaktion ein Guthaben
von 10.000 Euro aufweist:
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Transaktion
Kauf EUR/USD
zu 1,2750
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EUR
+100.000 |
USD
-127.500 |
verwendete
Margin
1.000 EUR |
Kontoguthaben
9.000 EUR |
Der Kurs von EUR/USD steigt auf 1,2900 und Sie verkaufen die
Position um den Gewinn zu sichern.
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Transaktion
Verkauf
EUR/USD zu 1,2900
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EUR
-100.000 |
USD
+129.000 |
verwendete
Margin
0 EUR |
Kontoguthaben
11.500 EUR |
Der Profit beträgt 1.500 Euro und wird
nach Abschluss der Transaktion zusammen mit der verwendeten Margin
(1.000 Euro) wieder Ihrem Konto gutgeschrieben,
was ein Guthaben von 11.500 Euro ergibt. (9.000 Euro + 1.000 Euro
+ 1.500 Euro = 11.500 Euro)
Bitte beachten
Sie, dass das Kontoguthaben während eines Handels, also solange
Sie eine Position halten, auch automatisch die freie (noch verwendbare)
Margin beeinhaltet.
Die freie Margin ist jene Summe, die sowohl dazu verwendet werden
kann mögliche Verluste abzufangen, als auch um zusätzliche
Positionen zu eröffnen.
Es ist für Sie sehr wichtig, die freie Margin im Auge zu
behalten, für den Fall, dass eine Position gegen Sie läuft,
also Verluste macht. Sollte die freie Margin nämlich unter
eine gewisse Grenze fallen, so könnten Sie vom Broker aufgefordert
werden, Geld nachzuzahlen.
-> siehe „Margin Call“:
Margin Call
Wenn die freie Margin in Ihrem Forexkonto unter die minimalen
Marginanforderungen fällt, so können Sie von Ihrem Broker
aufgefordert werden, zusätzlich Geld zu überweisen.
Diese Aufforderung wird „Margin Call“
(Aufforderung zur Hinterlegung von zusätzlicher Sicherheitsleistung)
genannt.
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