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Long
/ Short
Das sind zwei sehr häufig verwendete
Begriffe, die im allgemeinen für Kauf- und Verkaufspositionen
verwendet werden.
Wenn
sie z.B. EUR/USD kaufen, dann spricht man
auch oft davon, dass sie eine „Long Position“
eingehen (im Englischen auch oft „going long“
genannt)
Bei einem Verkauf von EUR/USD spricht man
davon, eine „Short Position“
einzugehen.
(engl.: „going short“)
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Profit und Verlustberechnung
Die Berechnung von Profit oder Verlust wird normalerweise
genauso wie die Berechnung des Pipwerts von ihrer Handelsplattform
vorgenommen. Sie müssen sich damit also eigentlich
nicht näher beschäftigen.
Der Vollständigkeit halber aber ein Beispiel für
die Berechnung:
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Sie haben ein Standardlot ($100.000) USD/CAD
zu einem Kurs von 1,1261 gekauft. Der Preis steigt
auf 1,1300, sie haben also einen Profit von 39 Pips gemacht.
Um den Profit zu berechnen müssen sie also nun den Pipwert
mit 39 multiplizieren.
Pipwert: .0001 / 1.1300 = 0.0000885, 0.0000885 x 100000 = $8.85
Pipwert = $8.85
Profit = Pipwert x Gewinn in Pips, 8.85 x 39 = $345,15
Profit = 345,15$ (-Spread)
Bitte beachten sie:
Der
Spread stellt die Transaktionskosten des Interbankenmarktes
dar und wird einmal pro Handel gezahlt, also
entweder bei der Eröffnung oder beim Schließen einer
Position.
Bei einem Kauf eines Währungspaares,
also beim Eingehen einer „Long Position“ zahlen sie
den Spread beim Eröffnen, nicht aber beim Schließen
dieser Position. Beim Verkauf einer Position ist es genau umgekehrt.
Rollover Interest
Als Rollover Interest oder einfach nur Rollover, bezeichnet man
jene Zinsen, die der Trader zahlt oder gutgeschrieben bekommt,
wenn er eine Position länger als einen Handelstag hält.
Normalerweise gilt das Ende der New York Session (das wäre
23:00 Uhr unserer Zeit)
als Ende des Handelstages und die Zinsen werden zu diesem Zeitpunkt
automatisch ihrem Konto abgebucht oder gutgeschrieben.
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Generell
zahlen sie Zinsen für die verkaufte und erhalten Zinsen
für die gekaufte Währung.
Anders ausgedrückt: Sie bezahlen Zinsen für die
Währung, welche sie sich ausgeliehen haben und erhalten
die Zinsen der Währung, die sie gekauft haben.
Nehmen wir als Beispiel GPD/JPY (Pfund/Yen).
Sie haben das Paar gekauft, halten also eine long Position
bis zum nächsten Handelstag offen (+Pfund/-Yen)
Der Zinssatz des Pfund beträgt derzeit 5,25%, der des
Yen aber nur 0,25%. Ihnen wird also in diesem Fall die Differenz
(5%) gutgeschrieben, da die gekaufte Währung (Pfund)
einen höheren Zinssatz aufweist, als die verkaufte.
(Yen)
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Sollten sie aber eine Short Position bis zum nächsten Tag
halten (-Pfund/+Yen), so würden sie 5% Zinsen zahlen, da
die verkaufte Währung (Pfund) einen höheren Zinssatz
aufweist als die gekaufte (Yen).
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